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31. März 2018

WIE ENTSTEHT EIGENTLICH EIN LU-PRODUKT?

Ein laaanger Prozess. So könnte man den Weg von der ersten Designidee bis zum fertigen Lu Interior Berlin-Produkt mit wenigen Worten beschreiben. Denn nach der zündenden Produktidee kommen jede Menge Fragen auf mich zu: Welches Material wird dem Produkt gerecht? Welche Form eignet sich besonders? Wie könnte es gefertigt werden und wie umfangreich wird die Herstellung? In diesem Beitrag möchte ich dir zeigen, wie die Produktentwicklung bei Lu aussieht und welche Schritte ein Stück durchlebt, bevor es bei dir Zuhause landet. Auf geht´s!

 

Grundlage der Produktentwicklung: Eine zündende Idee

Gute Einfälle kommen meistens relativ unerwartet – eben nicht, wenn man darauf wartet. Leider. Der Idealfall ist zumindest die spontane Idee von einem Produkt, das einen Zweck erfüllt und obendrein toll aussieht.

Meistens kommen mir solche Einfälle unterwegs in meiner Freizeit, weil ich dabei richtig entspannt bin. Zum Beispiel bei einem Flohmarktbummel, wo so viele verschiedene Stile und Herstellungsarten zu sehen sind. Da denke ich oft „Das finde ich cool, das könnte doch auch so funktionieren…“. Und Schwups, entsteht ein Bild vor meinen Augen. Als Kladde für den ersten Entwurf muss dann eben ein Kassenzettel oder eine Brötchentüte herhalten.

Ideen entstehen aber häufig auch aus einer Art „Notwendigkeit“: Ich brauche etwas bestimmtes, das zweckmäßig und optisch meinen Bedürfnissen entspricht. Also fange ich an, hin und her zu überlegen, bis in meinem Kopf – und auf dem Papier – ein gutes Produkt und Design entstanden ist.

In diesem Teil der Produktentwicklung überlege ich mir auch, wie das Stück am Ende etwa an die Wand montiert werden kann oder wo die Kabel hindurch führen sollen.

Welches Material eignet sich am besten?

Ab jetzt geht´s an den häufig umfassenderen Teil der Produktentwicklung. Welches Material eignet sich am besten? Muss es besonders langlebig und robust sein, weil es durch häufige Berührungen abgenutzt wird? Wie soll es sich anfühlen und welches Material taugt auch optisch? Bei der Materialforschung finde ich erst einmal heraus, welche Werkstoffe dem Produkt gerecht werden.

Für meine Lu-Designs verwende ich am liebsten Naturmaterialien wie Eichenholz und Beton, denn die gefallen mir nicht nur optisch und sind toll kombinierbar, sondern sie sind auch sehr strapazierfähig. Gerade bei Produkten wie meinen Magnetleisten oder Garderoben, die ständig in Benutzung sind, ist das natürlich absolut wichtig.

Die Lieblingsmaterialien für meine Lu-Produkte sind Eichenholz und Beton – sie sind robust und sehen toll aus!

In zweckgerechte Form bringen

Ein Küchenwerkzeug soll gut in der Hand liegen, ein Leuchtenschirm das Licht angenehm streuen und Stühle sich möglicherweise stapeln lassen. All das geht nur, wenn Form und Maße gut durchdacht sind. Denn natürlich soll ein Produkt nicht nur super aussehen, sondern auch ebenso nutzbar sein.

Meine Wohnaccessoires wechseln zwischen organischen und geometrischen Formen, da lege ich mich nämlich ungern fest. Bei manchen Stücken muss die Form mehr zum Zweck passen, bei manchen kann ich mich mehr vom Auge leiten lassen. Wenn ich Material, Form und Maße ausgetüftelt habe, kann ich einen ersten Prototyp zum Testen herstellen.

An der Kreissäge bringe ich eine Holzleiste in Form

Schonungslos getestet: Der Prototyp

Für meine Holzprodukte ist dieser Schritt etwas einfacher, weil ich mich einfach an die Säge stellen und einen Prototyp ausprobieren kann. Anders ist es bei Beton: Hier brauche ich erst einmal eine Gussform aus Holz, die ich so lange drechsele und schleife, bis mir die Form gefällt. Die muss genauestens passen, damit später alles an der richtigen Stelle sitzt – und das kann schon einmal dauern! Ist die Form fertig, kann ich den Beton in die Gussform füllen und warten, bis er vollständig durchgetrocknet ist.

Den daraus entstandenen Prototyp entwickle ich gemeinsam mit meinen Produktionspartnern und Experten so lange weiter, bis er perfekt ist und auf Herz und Nieren getestet wurde. Erst dann lasse ich mir daraus eine finale Gussform aus Silikon anfertigen. Die Oberfläche der Betonprodukte wird darin super geschmeidig und bekommt eine tolle Patina. Mit der Gussform als Negativ kann das neue Wohnaccessoire von Lu Interior Berlin dann in Kleinserie hergestellt werden und landet bald darauf in meinem Shop!

Die fertige Lu Interior-Pendelleuchte ist bereit für den Shop (hier noch mit dem vorherigen Logo)

 

Das war ein kleiner Einblick in die Produktentwicklung bei Lu Interior Berlin. Ich freue mich, wenn es dir gefallen hat!

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